Persönliche
Erinnerungen an Fronleichnam
Es
war 1944 - das letzte Fronleichnamsfest in der Nazizeit. Der
Parteileiter des Städtchens hatte in der Nacht Mistwagen
auffahren lassen - an der linken und rechten Seite eines jeden
Altares. Der Pfarrer muss wohl ganz gelassen reagiert haben: die
Ministranten gingen mit zwei Rauchfässern gegen den ungewohnten
Geruch an. Wir Kinder fanden es lustig. Für die Erwachsenen war
die Teilnahme sicher eine große Mutprobe.
Die
große Zeit der Fronleichnamsprozession war in St. Blasien wohl
zwischen 1950 und 1970: alle Kollegsschüler nahmen dran teil -
die Stadtmusik und die Kollegskapelle - eine große Schar von
Ministranten und Kommunionkindern. Eine große Zahl von
Zuschauern.
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Einmal im Mai
halten
wir die Maiandacht in unserer Kapelle auf dem Friedhof: in diesem
Jahr am Montag, den 26. Mai, um 19:00 Uhr.
Einmal!
- Soll es dabei bleiben?
Für
den großen Dom wird man den Ausdruck „Kleinod" wohl nicht
benutzen können. Für die Kapelle auf dem Friedhof ist er
aber zutreffend: Kleinod im Sinne einer Kostbarkeit. Wer den Raum
einmal tagsüber und bei Sonnenschein betritt, wird aufgenommen
von einer geradezu frohen Atmosphäre. Der Blick wird sofort auf
das Altarbild gelenkt: die Krönung Mariens. Eindeutig eine
Marienkirche - wird der Besucher vermuten. Seit Ihrer Einweihung im
Jahre 1625 trägt sie jedoch den Namen des Erzengels Michael,
der über dem Altarbild als Figur zu sehen ist.
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Wer
d a s könnte
Die
Welt
Hochwerfen
Dass
der Wind
Hindurch
fährt
M
e i n Pfingstwunsch für 2008 - ich habe ihn von der deutschen
Dichterin jüdischen Glaubens Hilde Domin:
Wer
d a s könnte - die Welt hochwerfen, dass der Wind hindurch
fährt.
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Zum Fest Christi
Himmelfahrt
am 1. Mai
Wer in den Himmel
hinaufsteigen
will,
muss zuerst
hinabsteigen.
Jesus hat es uns vorgelebt.
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