Kunst im Dom
Der Dom selbst ist ein gelungenes Kunstwerk und beinhaltet auch zahlreiche Objekte von kunsthistorischer Bedeutung - vielleicht eignet er sich deshalb auch so gut für künstlerische Ausstellungen.
- 4. Juli - 18. September 2009: Cháragma
Eine Begegnung mit Psalmen
von Ruth Wild
Eröffnung: Samstag, 4.Juli 2009, nach der Vorabendmesse
Einführung in die Ausstellung durch Dekan Helmut Haug, St. Moritz, Augsburg.
Musikalische Umrahmung: Frau Eiko Maria Yoshimura an der Orgel
Bilder vom Aufbau und der Eröffnung
Weitere Informationen (Flyer - im PDF-Format)
Webseite über Ruth Wild, eine weitere Ausstellung,
eine Kircheninstallation und ein Logo von Ruth Wild
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Gottes
Feuer wärmt
Die
Bibel spricht von Wind oder Feuer, wenn sie die Gegenwart des
Heiligen Geistes beschreiben will. Das Wirken des Heiligen Geistes
auch nur annähernd in Worte zu fassen ist natürlich nicht möglich.
Das Symbol des Feuers aber gibt zumindest eine Ahnung von der Kraft
und Wärme Gottes, die unser Innerstes erfüllt, „Kraftfeld"
Gottes, das uns Menschen auch durch die dunklen Tunnel unseres Lebens
Begleiter und das Licht ist, auf das unser Weg zugeht. Diese Kraft
Gottes offenbart sich oft sehr überraschend, erschreckend,
geheimnisvoll und faszinierend zugleich.
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Ökumenischer
Gottesdienst an Christi
Himmelfahrt im Kurgarten
Um 8:00
Uhr erfolgte die telefonische Absprache zwischen den beiden Pfarrern
ob der Gottesdienst im Kurgarten oder im Dom stattfinden sollte.
Trotz ganz unsicherer Wetterlage entschied man sich diesmal (die
Temperaturen waren wesentlich angenehmer als im letzten Jahr) für
draußen. Die Helfer aus dem Arbeitskreis Ökumene ebenso wie Herr
Andi Fritz, Frau Verena Grabe mit Ehemann halfen fleißig beim
Vorbereiten für den Gottesdienst. Trotz schwachem Regen entschied
der Arbeitskreis Ökumene um 9:15 Uhr nochmals, dass der Gottesdienst
im Freien stattfinden solle: die Optimisten hatten die Pessimisten
nur knapp überstimmt. Mit Handtüchern wurden die Bänke trocken
gerieben. Außerdem wurden noch Sitzkissen verteilt, damit jeder auch
sicher trocken sitzen konnte.
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Frohe
Ostern oder Wenn
das Wunder den Ton angibt
Allen,
denen wir an Ostern begegnen, wünschen wir frohe Ostern. Was
schwingt da alles mit, wenn wir sagen: frohe Ostern? Wenn da nun
einer käme, uns die Hand gibt und uns nicht sagt „frohe Ostern",
sondern:
„Christus
ist auferstanden". Wie würden wir darauf reagieren? Vielleicht
würden wir erstaunt sagen: „Wie bitte?" - und dann doch ein
schönes Fest wünschen. Nur eines würden wir vielleicht nicht
antworten: „Ja, er ist wirklich auferstanden!" Was den schönen,
für uns allerdings ungewohnten Ostergruß angeht, ist diese
Geschichte nicht erfunden.
Dieser
Ostergruß ist üblich weiter im Osten von Europa - bei Christen,
die zu den Kirchen des Ostens gehören. Da hört man an Ostern diesen
Gruß von Großen und Kleinen, von Frauen und Männern, von vornehmen
Leuten und einfachen Bauern. „Christus ist auferstanden" ruft
einer dem anderen zu. Und der andere antwortet: „Ja, er ist
wirklich auferstanden". Sie sagen es, als ob es die
selbstverständlichste Sache der Welt wäre. Dabei gibt nicht das
Selbstverständliche, sondern das Wunder den Ton an. Das Wunder des
Unbegreiflichen wollen sie einander sagen und einander bestätigen:
ja, so ist es - ja, es
gibt dieses Wunder: „Christus ist auferstanden".
Mit
diesem Ostergruß grüße ich Sie alle zu Ostern 2009
Georg
Kappeler SJ
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