Das Glocken im Blasius-Dom
Die Kuppelkirche in St. Blasien besitzt ein zehnstimmiges Geläut.
Wir laden Sie ein, sich eine kurze Einführung zu jeder dieser Glocken und ihren Klang mit den unten angegebenen MP3-Dateien anzuhören:
Weitere Informationen zu den Glocken
| Name |
Ton |
Gewicht in kg |
| 1951 gegossen |
| Elisabeth |
ges' |
876,5 |
| Josef |
as' und b' |
400 |
| Nikolaus |
des |
230 |
| Ignatius |
es |
158 |
| 1961 gegossen |
| Benediktus |
es' |
1350 |
| Blasius |
des' |
1650 |
| Marien |
b° |
2900 |
| Petrus |
ges° |
6500 |
Für die Glocken der Kuppelkirche baute der Glockengießer Benjamin Gründinger 1781 vor Ort ein Gießhaus. Als das Kloster 1806 aufgelöst wurde, holte man mehrere Glocken von den Türmen und verteilte sie auf andere Kirchen. Die größte Glocke gelangte in die Stiftskirche nach Karlsruhe, fünf weitere erhielt die Karlsruher Stephanskirche. Einige kleinere Glocken blieben in den Türmen der Kuppelkirche.
Erst 1879 erhielt St. Blasien ein neues Geläut. Zwei alte Glocken behielt man, vier neue wurden gegossen. Im Ersten Weltkrieg, am 3. September 1918 wurden zwei Glocken zerschlagen, allerdings nicht abtransportiert. Aus dem verbliebenen Glockenmetall wurden 1919 in der Firma Grüninger in Villingen zwei neue Glocken hergestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurden bis auf eine sämtliche Glocken zu militärischen Zwecken beschlagnahmt. Die verbliebene konnte aufgrund eines Risses jedoch nicht geläutet werden.
Am 13. September 1951 stellte die Heidelberger Firma Schilling fünf neue Glocken fertig, zehn Jahre später kamen vier weitere hinzu. Eine zehnte Glocke, welche dem Pfarrer Wilhelm Schuh (1901–1993) gewidmet ist, mit dem Ton f ergänzt das Geläut. Die Widmung soll an den Pfarrer und Ehrenbürger der Stadt St. Blasien erinnern, der sich als Seelsorger wie auch als Initiator der neuen Glocken nach dem Zweiten Weltkrieg engagiert hat.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dom_St._Blasius#Glocken
Domglocken auf der St.-Blasius-Homepage
BZ vom 22.12.2006
ST. BLASIEN (BZ). Der Klang aller Domglocken ist jetzt auf der
Homepage der katholischen Kirchengemeinde St. Blasien zu hören. Frank
Defrenne hat mit großem Einsatz und viel Einfühlungsvermögen die
Glocken des Blasiusdoms als MP 3-Dateien aufgenommen. Thomas Mutter hat
ergänzend die einzelnen Glocken mit Namen, Gewicht, Tonlage und
Glockenspruch beschrieben. Pünktlich zu Weihnachten hat nun der
Internetbetreuer der Pfarrei St. Blasius, Jörg Rudolf, die
"Komposition" über die Homepage der katholischen Kirchengemeinde zur
Verfügung gestellt, so dass Homepage-Besucher die Domglocken dort nun
wiedererleben oder kennenlernen können. Nach der Einzeldarstellung der
zehn Glocken schließt das Gesamtgeläut die rund 20-minütige Übertragung
ab.
Das Glockengeläut kann über die Homepage der katholischen Kirchengemeinde St. Blasius ( http://www.dom-st-blasien.de angehört oder heruntergeladen werden.
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