Dom St. Blasien: Kirchengemeinde

Dombrief

Dombrief mit Berichten des Jahres 2016

Dombrief zum Lesen mit den Berichten des Jahres 2015
Dombrief 2014 (PDF)
Dombrief 2013
Dombrief 2011

Jahresberichte 2011 der Kirchengemeinde St. Blasius

 
Kirchengemeinderat - Theophil-Lamy-Haus - Kindergarten St. Blasien - Kleinkindergottesdienste - Arbeitskreis Ökumene - Domchor -  Jubilate Deo - Kath. Frauengemeinschaft - Ministranten - Sozialstation - Sozialer Kreis - Kath. Altenwerk - Förderverein für Caritas und Diakonie - Kath. Öffentliche Bücherei - Domführer - aus den Pfarrbüchern 

Nachwort

Vor einem knappen halben Jahr habe ich die Nachfolge von Pater Kappeler SJ angetreten. Es ist noch nicht an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Ich brauche wohl noch etwas Zeit, um in die Aufgabe als Pfarrer von St. Blasien und Albtal und Leiter der Seelsorgeeinheit hineinzuwachsen. Ganz herzlichen Dank für das große Wohlwollen, das mir entgegengebracht wird. Ein Blick in die hier vorliegenden Jahresberichte der verschiedenen Gruppen und Gremien zeigt, wie das Leben der Kirchengemeinde in weitgehender Eigenverantwortung getragen wird, so dass ein Pfarrerwechsel gar nicht so schwer ins Gewicht fällt. Jedenfalls bin ich allen dankbar, die durch ihr Engagement dazu beitragen, dass hier viel von lebendiger Gemeinde zu spüren ist.

Wie Sie wissen, stehen wir vor großen strukturellen Veränderungen der Pfarreien und Seelsorgeeinheiten unseres Dekanats. Der jetzige Stand der Planung des Erzbischofs und seines Stabes ist, dass die jetzigen drei Seelsorgeeinheiten St. Blasien, Dachsberg-Ibach und Höchenschwand-Häusern ab dem Jahr 2015 eine neue gemeinsame Seelsorgeeinheit bilden. Damit stehen wir alle vor der großen Herausforderung, pastorale Strukturen zu entwickeln, die einer Seelsorgeeinheit solcher Größenordnung und den zu erwartenden Personalkürzungen entsprechen. Wenn wir dabei nicht nur im Organisatorischen stecken bleiben wollen, ist es ganz wichtig, die Initiative des geistlichen Dialogs des Herrn Erzbischofs aufzugreifen, mehr über Glaubenfragen und -inhalte zu reden. „Einen neuen Aufbruch wagen" ist das Motto des diesjährigen Katholikentages in Mannheim. Im Blick auf die bevorstehenden Veränderungen sollten wir beispielsweise auch in unserer Kirchengemeinde fragen: „Wie hat Jesus Gemeinde gewollt?" oder was heißt: „Wir alle sind Kirche!"?

P. Josef Singer SJ

Kirchengemeinderat

Auch in diesem Jahr blickt der Kirchengemeinderat auf das vergangene Jahr zurück. Vieles ist geschehen.

Vor Allem hat uns Pater Kappeler SJ nach gut sechs Jahren hier in St. Blasien in Richtung Bayern verlassen, auch auf diesem Wege nochmals ein herzliches „Ver-gelt´s Gott“.

Als Nachfolger durften wir Pater Singer SJ begrüßen, der sich zu unserer Freude sehr schnell in unsere Gemeinde eingewöhnte.

Nach einer Einarbeitungszeit für den runderneuerten Kirchengemeinderat stellen die pastoralen Leitlinien für das Erzbistum Freiburg

Aufbruch im Umbruch“ die Herausforderung für die nächsten Jahre dar, die deutliche Vergrößerung der Seelsorgeeinheit 2015 schickt erste Vorboten und muss gestaltet werden.

So wurden die Kräfte der Sozialstationen in der Region in der Sozialstationen Hochrhein e.V. gebündelt. Bei vielen strukturellen Entscheidungen muss bereits auf die Eignung für den zukünftig größeren Rahmen geachtet werden.

Bewährte Veranstaltungen in der Kirchengemeinde wurden wieder durchgeführt, so die gemeinsamen Gottesdienste und der Altennachmittag mit den evangelischen Christen, die kulturellen Veranstaltungen im Dom mit den Internationalen Domkonzerten, dem guten Verhältnis mit der Jesuitenkommunität im Kolleg. Der Blasiustag wurde wieder größer im Theophil-Lamy-Haus begangen, alle Gruppierungen unserer Kirchengemeinde sollten dort die Möglichkeit haben, sich vorzustellen. Das Fest war sehr gut besucht und soll auch in diesem Jahr so gefeiert werden.

Im Kirchengemeinderat gibt es zum Jahreswechsel 2011/2012 einige Änderungen, Uwe Tombrink scheidet aus dem Gremium aus, er wird zusammen mit seiner Frau Nachfolger des Ehepaares Schreiner als Verwalter des Theophil-Lamy Hauses. Ein herzlicher Dank gilt dem Ehepaar Schreiner für fast 12 Jahre Dienst zugunsten unserer Kirchengemeinde.

Uwe Tombrink einen herzlichen Dank für seine aktive Zeit im Gremium des Kirchengemeinderates, glücklicher Weise bleibt er uns ja in anderer Funktion erhalten. Nachrücken werden für ihn Bernhard Weinberg und Georg Gaugler.

Christian Faller, KGR-Vorsitzender

 

Verwaltung des Theophil – Lamy – Hauses

Zum Jahresanfang wünschen wir ALLEN viel Gesundheit, Glück und Erfolg!

Im Jahr 2011 war einiges im Theophil – Lamy - Haus los:
Für die Kirchengemeinde, Domchor, Altenwerk, Kindergarten, Sozialstation usw. stand der Saal 197 Mal zur Verfügung. Ein Dankeschön an den katholischen und evangelischen Kirchengemeinderat, sowie an alle Kuchenspender, die uns bei dem Ökumenischen Altennachmittag unterstützt haben.

An Fastnacht wurde in Zusammenarbeit mit der Narrenzunft und freiwilligen Helfern der Kinderball durchgeführt. Ein Lob an die Narrenzunft und die Helfer.

Tanzkurse – von Walzer bis Rock´n Roll - veranstaltete die Tanzschule Stengritt für Kollegschüler, einheimische Jugendliche und auch Erwachsene im großen Saal des Hauses.

Jeden Mittwoch fand eine Betreuung von Pflegebedürftigen durch die Sozialstation statt

Die Räumlichkeiten im Untergeschoss wurden t ä g l i c h von Montag bis Freitag durch Kindergarten, Ministranten, Frauengemeinschaft, Jagdhornbläser, Kommunionkinder und Freundeskreis belegt.
Jeden Donnerstag traf sich Silvia Mutter mit den Senioren zum gemeinsamen Turnen. Dieses Jahr hat sie auch Beckengymnastik angeboten.

Wer gerne Keyboardspielen lernen wollte, ob Groß oder Klein, kam jeden Freitag zu Herrn Schniepper bei uns ins Haus.

Für private Veranstaltungen, wie Hochzeiten, Geburtstage, Taufe und einige Trauerfeiern war der Saal 9 Mal vermietet. Von den Mieteinnahmen der privaten Veranstaltungen wurden einige Räume im Haus renoviert. Im Kindergartenhof wurde eine Anlage neu betoniert und ein Gartenbeet für die Kinder eingerichtet.

Wir freuen uns, dass endlich mal alle Baustellen im Haus beendet wurden!!!! Wir haben jetzt eine schöne Hausfassade, eine Liftanlage, einen tollen Hof, eine energie- und kostensparende Pelletheizung und neue Fenster!!!

Wir möchten uns beim Kirchengemeinderat und bei allen Gemeindemitgliedern, die uns 12 Jahre bei unserer Arbeit unterstützt haben ganz herzlich bedanken! Des Weiteren möchten wir auch unseren Pfarrern, Pater Peter Linster SJ, Pater Georg Kappeler SJ, Pater Josef Singer SJ, sowie auch Herrn Helmut Schmidt, die immer ein offenes Ohr für uns hatten, wenn wir Hilfe benötigten, ein aufrichtiges Dankeschön aussprechen.

Wir bedanken uns bei Getränke Neiss, Angelika Torra, Renate und Hans Peter Schmidt, Familie Weinberg, Ulrike Stich, Familie Huber vom Cafe „Ell“, dem Erzieherteam des Kindergartens „Arche Noah“ für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Unseren Nachfolgern Uwe und Helga Tombrink wünschen wir alles Gute und viel Erfolg!

Viktor und Elvira Schreiner

 

 

Kindergarten Arche Noah

Es ist schön, dass du da bist! Jedes Kind ist willkommen:

Ende 2011 besuchten bis zu 67 Kinder in 4 Gruppen den Kindergarten, davon 6 Zweijährige. Die Kinder erfahren bei uns, dass sie sich sicher und geborgen fühlen können. Gerade für die Zweijährigen ist es wichtig, eine enge Beziehung zu uns aufzubauen, wenn sie die Welt außerhalb ihrer Familie entdecken. Seit September 2011 konnten wir durch einen Umbau 10 Plätze für zweijährige Kinder schaffen. Das gesamte Erzieherteam nahm an einer Fortbildung zum Thema „Kinder unter 3“ teil. Für die großen Kinder ist der gesamte Kindergarten ein Erfahrungsfeld und auch Umwelterkundung ist für sie wichtig. Im Mai 2011 wurde der Kindergarten von fast allen Kindern zwei Wochen gegen den Wald eingetauscht. Jedes Jahr aufs Neue eine schöne Zeit. Auch in diesem Jahr waren wieder zahlreiche Exkursionen angesagt: zum Deutschen Roten Kreuz, zur Polizei und Feuerwehr. Einige Exkursionen waren nur für die großen Kinder, wie das Schattentheater im Kolleg, die Kneippwanderung, die Bäckerei Ell und der Besuch in der Kath. Bücherei. Zum Abschluss der Kindergartenzeit ging es mit den Erzieherinnen zu einem Ausflug auf den Feldberg zum „Wichtelweg“. Auch im Kindergarten bekamen wir Besuch: Zum Beispiel war das Hunderudel zu Gast und brachte ein paar Vierbeiner mit, um den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden zu erklären und ihnen auch gleich die praktische Erfahrung zu ermöglichen. An Fastnacht kamen wieder die Narren vorbei. Es wurde gesungen, getanzt und viel Gaudi gemacht. Dann kam wieder die Zahnärztin zu uns, um sich die Zähne der Kinder anzuschauen. Auch zum Thema Zahnprophylaxe bekamen wir Besuch. Sie erklärte den Kindern bildlich und praktisch, wie man richtig seine Zähne pflegt. Im Dezember kam wieder ein „Gehilfe“ des Nikolaus zu uns.

Es sind Kinder verschiedener Konfessionen im Kindergarten, und wir feiern und gestalten mit den Kindern die Feste aus dem kirchlichen Jahreskreis. Dabei sind die Besuche im Dom sehr wichtig. Im Februar 2011 gingen wir mit den Kindern in den Dom, um von Pater Kappeler SJ den Blasiussegen zu empfangen. An Ostern bastelten wir mit den Schulanfängern Palmzweige und feierten das Fest im Dom. Auch Erntedank wurde mit einem Spiel der Kinder im Dom gefeiert. Zum Weihnachtsgottesdienst waren wir wieder im Dom und gestalteten mit den Kindern einen Gottesdienst. Zu allen Gottesdiensten sind Eltern und Interessierte herzlich eingeladen. Das Projekt „Singen-Bewegen-Sprechen“ in Kooperation mit der Musikschule, läuft weiterhin bei uns.

Miteinander geht es besser!

Wir haben eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Kommt ein Kind neu zu uns, begrüßen wir die Eltern mit einem Aufnahmegespräch. Durch die Briefinformation gibt es einmal im Monat das neueste aus dem Kindergarten zu lesen. 2011 war wieder ein Informationselternabend zum Anfang des Kindergartenjahres und ein Elternabend von der AOK zum Thema „Tiger Kids“, wobei es um gesunde Ernährung und Bewegung ging. Zum Geburtstag ihres Kindes bieten wir den Eltern ein Geburtstagsgespräch an, hier tauschen wir uns über die Entwicklung des Kindes aus. Gelegentlich kommen Eltern zu einem Besuchstag in den Kindergarten, um einen Vormittag mit ihren Kindern zu erleben. Unser Ziel ist es eine vertrauensvolle Partnerschaft mit den Eltern aufzubauen. Die Eltern unterstützen uns mit tatkräftiger Hilfe. Zu Ostern halfen die Eltern das Buffet für die Kinder nach dem Gottesdienst herzurichten. Aktiv waren die Eltern auch beim Schultüten basteln im Sommer. Am Sommerfest im Juli waren die Eltern für die Bewirtung zuständig. Unser Thema zum Sommerfest war: „Das sind wir... Willkommen in der Arche“. Jährlich wird vom Elternbeirat der Fotograf ausgesucht und gebucht. Im Herbst 2011 waren die Väter mit ihren Kindern zum „werkeln“ eingeladen. Aus Holz wurden die schönsten Dinge hergestellt. An der St. Martinsfeier im Dom, mit anschließendem Laternenumzug, übernahm der Elternbeirat spontan den Getränkeverkauf. In diesem Jahr war der Adventstand des Elternbeirates wieder ein sehr großer Erfolg. Zu einem Adventsnachmittag durfte jedes Kind 2 Personen einladen.

Wir sind für Euch da - Wir haben ein kompetentes Team:

Insgesamt 10 Erzieherinnen sind in der Einrichtung und arbeiten engagiert daran den Kindergarten für die Kinder und Eltern atraktiv zu gestalten. Die Erzieherinnen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. 2011 waren wir auf einer Fortbildung zum Thema Außengelände, um den Kindern neue Möglichkeiten zum aktiv werden bieten zu können und im November war das Thema ein „Erste Hilfe-Kurs“, welcher immer im Zwei-Jahres-Rhythmus aufgefrischt wird.

Ein herzliches Dankeschön gilt Elvira und Viktor Schreiner, die uns langjährig als Hausmeister zuverlässig unterstützten. Als Immobilienbeauftragter ist Herr Eckert für unser Kindergartengebäude zuständig. Auch ihm ein herzliches Dank für sein Engagement und Interesse an unserer Arbeit. Ein weiterer Dank geht an Frau Andrea Boskovic, für eine stets gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Im Namen des Erzieherteams bedanke ich mich bei allen, die unsere Arbeit unterstützen und bereichern, und wünsche Ihnen und uns ein gutes Jahr 2012.

Stephanie Scherer, Leitung des Kindergartens Arche Noah

 

 

Ökumenischer Kleinkindgottesdienst

Im Jahr 2011 fanden bis zu den Sommerferien 6 Kleinkindgottesdienste statt. Eine Änderung gab es auch, und zwar, dass die ersten 5 Gottesdienste in der Christuskirche stattfanden. Nur der Gottesdienst vor den Sommerferien fand obligatorisch im Patresgarten statt.

Die Kleinkindgottesdienste wurden im Wechsel mit dem evangelischen Team vorbereitet.

Die Termine der Kleinkindgottesdienste waren:

15. Januar 2011

19. Februar 2011

19. März 2011

09. April 2011

14. Mai 2011

Bei den 5 Gottesdiensten beschäftigten wir uns mit dem „Vater unser“. Das „Vater unser“ wurde in verschiedene Themen aufgegliedert. So ging es beim ersten Gottesdienst um „Einheit“: Wir dürfen zu Gott „Vater“ sagen“. Es wurde der Bibeltext: „Das Gleichnis vom liebenden Vater“ vorgetragen und dann darüber mit den Kindern gesprochen.

Im Februar ging es dann um „Geheiligt werde dein Name“. Jedes Kind durfte seinen Namen sagen. Im Anschluss daran wurde ein gemeinsames Plakat gestaltet. Hier durfte jedes Kind seinen Namen verewigen und auch ein Bild malen.

Der Gottesdienst im März musste leider aber kurzfristig abgesagt werden.

Im April ging es um: „Dein Reich komme“. Es wurde wieder ein Bibeltext vorgelesen und mit den Kindern erörtert. Danach wurden Luftballons ausgeteilt und aufgeblasen um miteinander zu spielen und sich die Luftballons zuzuwerfen.

Der letzte Gottesdienst im ersten Halbjahr war am 16. Juli 2011. Wir hatten uns, da wir ja wieder im Patresgarten waren, für ein anderes Thema entschieden. Zum Abschluss wollten wir noch einmal die

Arche Noah“ nachspielen. Wir brachten ein Boot, verschiedene Tiere, Tauben und einen Zweig mit. Kristina Dietz trug die Geschichte vor und gleichzeitig wurde sie durch die Kinder und auch durch die Erwachsenen aufgeführt. Manuel durfte Noah spielen. Zum Schluss gab es Kuchen und Saft für die Besucher. Es war wieder einmal ein gelungener Abschluss.

Ein herzliches Dankeschön für die schöne Zeit:

Georg Kappeler SJ, Angelika Torra, Christina Nolten, Todtmoos, Anke Balliel, Albta, Dorothea Patzak, Pfarrer Weber

Monja Dietz für das Kleinkindgottesdienst – Team

 

 

Arbeitskreis Ökumene

Die ökumenische Zusammenarbeit in den Kirchengemeinden St. Blasiens lebt inzwischen von gewachsenen Traditionen, die auch 2011 gerne weiter gepflegt wurden. So wurde auch dieses Jahr das Neue Jahr im Zeichen der Ökumene mit einem gemeinsamen Gottesdienst am Neujahrstag begonnen. Der sich daran anschließende Neujahrsempfang bot Gelegenheit zum regen Austausch der katholischen und evangelischen Christen, zu denen wiederum auch die Christen aus Bernau zählten. Im Frühjahr formierte sich der Kreuzwegzug der Jugendlichen durch St. Blasien, der an zentralen Punkten in St. Blasien anhielt, um dort mit Lied und Text zur Meditation über die Passion Jesu geführt zu werden. Der traditionelle Gottesdienst am Tag Christi Himmelfahrt konnte dank des guten Wetters wieder im Kurpark gefeiert werden. Es war zugleich der letzte ökumenische Gottesdienst, den P. Kappeler SJ mitfeierte. Im Sommer verabschiedete er sich aus St. Blasien; mit ihm ging ein Wegbereiter der Ökumene in St. Blasien, der in Pfr. Weber immer einen engagierten Mitstreiter auf evangelischer Seite hatte. P. Singer SJ nahm nahtlos den ökumenischen Faden auf und gestaltete erstmalig im Herbst den Gedenkgottesdienst aus Anlass des Volkstrauertages mit. Wieder waren viele Vertreter der örtlichen Vereine beteiligt und in die Feier eingebunden. Am 1. Advent wurde das ökumenische Jahr mit der Zusammenkunft der älteren Mitbürger im Theophil-Lamy-Haus in geselliger Runde beendet.

Neben diesen zeitlich festgelegten Veranstaltungen ist der gute ökumenische Geist in den Kirchengemeinden St. Blasiens immer wieder erkennbar: Schon die Jüngsten treffen sich regelmäßig einmal monatlich zu den Kleinkindgottesdiensten, die engagiert vorbereitet werden; das Licht der „ökumenischen“ Kerze wird an den Festtagen der jeweils anderen Gemeinde entzündet und in beiden Kirchengemeinden wird aller Verstorbenen gemeinsam gedacht.

Dass diese Zeichen guten christlichen Miteinanders gelebt werden konnten, dafür sorgten besonders auch die Mitglieder des Arbeitskreises Ökumene: Pfr. Weber, Renate Kuby-Huber, Susanne Weise auf evangelischer Seite und P. Kappeler SJ, P. Singer SJ, Lore Neiss, und Angelika Torra. Die Berichterstatterin hat sich im November aus dem Arbeitskreis zurückgezogen, um an anderer Stelle ehrenamtlich tätig zu sein. Dem Nachfolger/Der Nachfolgerin sei alles Gute gewünscht!

Beatrix Leppert für das Arbeitskreis Ökumene-Team

 

 

 

Domchor

Ein umfangreiches Programm mit intensiven Proben und zahlreichen Auftritten hatten Dirigent Michael Neymeyer und seine inzwischen knapp 60 Sängerinnen und Sänger im vergangenen Jahr zu bewältigen. Im Mittelpunkt des Chorjahres standen die Orchestermessen am Ostersonntag und am 2. Weihnachtsfeiertag sowie das Konzert anlässlich des 25- jährigen Bestehens des Kirchenchores St. Nikolaus Schluchsee im Juli.

In das Jahr war der Chor mit einem Auftritt anlässlich des Patroziniums am 5.Februar gestartet. Gemeinsam mit dem Kirchenchor Tiengen – auf Kooperation mit anderen Chören wird großer Wert gelegt – und Instrumentalisten wurde die „Missa dona nobis pacem“ von Gerbert Mutter zu Gehör gebracht. Nicht der erste gemeinsame Auftritt der beiden Chöre, bereits im Mai 2010 wurde unter anderem Mutters Messe bei einem Konzert in Tiengen aufgeführt. Auch beim Gemeindefest am Nachmittag des Blasiustages war der Chor zu hören. Am Ostersonntag standen die Krönungsmesse von W.A. Mozart und das Halleluja aus dem „Messias“ von Händel auf dem Programm, ein Auftritt, für den es viel Lob von allen Seiten gab. Im Sommer feierte der Kirchenchor St. Nikolaus in Schluchsee, der ebenfalls von Michael Neymeyer geleitet wird, sein 25-jähriges Bestehen. Sowohl den Festakt im Mai als auch das Festkonzert im Juli gestaltete der Domchor mit. Ein letzter Höhepunkt des Jahres war am 2. Weihnachtsfeiertag die Aufführung „der“ Weihnachtsmesse schlechthin, der Pastoralmesse in G-Dur von Karl Kempter.

Aber auch bei zahlreichen weiteren Anlässen war der Domchor zu hören, so bei einer Maiandacht, zwei Vorabendmessen, dem Patrozinium im Albtal, dem ökumenischen Gottesdienst zu Himmelfahrt, der Verabschiedung von Pater Kappeler SJ und dem Festgottesdienst anlässlich des 75-jährigen Bestehens der evangelischen Christuskirche. Der ökumenische Gottesdienst zum Volkstrauertag wurde gemeinsam mit dem Liederkranz St. Blasien musikalisch gestaltet. Und zahlreiche Chormitglieder waren auch bei der Aufführung der Cäcilienmesse von Gounod im Oktober mit von der Partie.

Neben Proben und Auftritten kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Im Mai führte ein Tagesausflug ins Elsaß, der Chor gestaltete in Marmoutier in der dortigen Abtei die Messe musikalisch mit. Bei einem mehrtägigen Ausflug im Juni hatten die Chormitglieder Gelegenheit, unter anderem Regensburg und Passau kennenzulernen. Und nach jeder Probe treffen sich die Sängerinnen und Sänger zum Stammtisch, auch das jährliche Grillfest und das Cäcilienessen bieten Möglichkeiten der Kontaktpflege.

Auch in diesem Jahr stehen zahlreiche Auftritte auf dem Terminplan, unter anderem wie immer Orchestermessen zu Ostern und am 1. Weihnachtsfeiertag. Und ein Ausflug zu Pater Kappeler SJ an den Ammersee ist in Planung.

Es gibt für den Domchor nur eine Eintrittskarte, man muss Freude am Singen haben. Alles andere (unter anderem die Konfession) spielt keine Rolle“, hatte Pater Kappeler SJ einmal in einer Chorprobe erklärt. Michael Neymeyer und sein Chor freuen sich jederzeit über neue Sängerinnen und Sänger. Die Chorproben finden jeweils Montags um 20 Uhr im Theophil-Lamy-Haus statt.

Christiane Sahli, Schriftführerin

 

 

Jubilate Deo

Die Musikgruppe hat sich 2009 zusammengefunden, um die Gottesdienste mit neuen geistlichen Liedern, insbesondere aus dem Buch KREUZUNGEN, zu bereichern. Jubilate Deo möchte die Gemeinde zum Mitsingen einladen.

Nachdem die Musikgruppe 2010 sich zu 7 Gottesdiensten zusammengefunden hatte, starteten wir am 29.01.2011 mit der musikalischen Gestaltung des Abendgottesdienstes im DOM. An diesem Abend erfolgte auch die Vorstellung der Kommunionkinder aus dem Albtal und von St. Blasien.

Am Blasiustag, dem 06.02.2011, traten wir im Theophil-Lamy-Haus auf und luden die Besucher vor dem Mittagessen zum Mitsingen ein.

Der Abendgottesdienst am 09.04.2011 wurde von Jubilate Deo gestaltet.

Am 08.05.2011 feierten die Kinder der Gemeinde ihren Weißen Sonntag. Jubilate Deo bereicherte den Gottesdienst musikalisch.

In die Sommerferien verabschiedeten wir uns mit dem Abendgottesdienst im DOM am 16.07.2011.

Zur Verabschiedung von Pater Kappeler SJ sangen wir am 24.08.2011 im Dom zwei Lieder und luden anschließend im Eberlesaal die Anwesenden zum Mitsingen ein. Diese Einladung wurde von allen Anwesenden gerne angenommen und wir hatten eine sehr schöne Stimmung.

Leider musste unsere bisherige Chorleiterin, Frau Elisabeth Bernard, aus gesundheitlichen Gründen nach den Sommerferien aufhören.

Am 29.10.2011 waren wir wieder im Abendgottesdienst im Dom zu hören.

Die Vorstellung der Kommunionkinder 2012 hat im Abendgottesdienst am 17.12.2011 stattgefunden.

Die Waldweihnacht auf dem Ziegelfeld wurde dieses Jahr von Jubilate Deo mitgestaltet.

So hat sich Jubilate Deo im Jahr 2011 ebenfalls zu sieben Gottesdiensten zusammengefunden.

Ein herzliches Dankeschön allen Sängerinnen und Sängern von Jubilate Deo, insbesondere dem Mann am Schlagzeug, Bernhard Köpfer, aus Bernau und an die neue Chorleiterin Andrea Rudolf. Es macht uns besonders Freude, dass Sängerinnen und Sänger von Jubilate Deo aus der ganzen Raumschaft vertreten sind:

Albtal, Bernau, Menzenschwand, St. Blasien,Dachsberg und vom Höchenschwander Berg.

Auch im neuen Jahr werden wir wieder musizieren und singen. Wir werden am 11.02.2011 den Abendgottesdienst im Dom gestalten.

Wir freuen uns besonders, wenn unser Programm auch zum Mitsingen animiert und wir nicht als „Vorsänger“ verstanden werden.

Andrea Wild für Jubilate Deo

 

Kath. Frauengemeinschaft

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht. Schon wieder können wir Rückblick auf das Jahr 2011 halten und stellen fest, dass wir an vielen Schwerpunkten unseres Programms festgehalten haben.

Der sporadische Besuch der Morgenmesse mit anschließendem Frühstück ist ein fester Bestandteil geblieben. Auch die Schreibwerkstatt, die sehr gut angenommen wird und viel Freude bereitet.

Der Weltgebetstag mit den ev. Frauen war wieder sehr schön, auch deshalb, weil wir zu einem Team zusammengewachsen sind.Dazu gehört ebenfalls das Fastenessen zu Gunsten der Kinder in Cusco/Peru, das von der Frauengemeinschaft und den ev. Frauen der Christusgemeinde durchgeführt wird.

Die wunderschöne Maiandacht in der freien Natur war ein besonderes Erlebnis. Die Wittlisberger-Kapelle mit ihrer herrlichen Umgebung bot dafür die richtige Kulisse. Leider war es ein wenig zu kalt, um den Barfußpfad mit nackten Füßen zu erspüren, denn der gehörte auch zur Maiandacht. Wir danken der Familie Zumkeller, dass wir diese wunderschöne Kapelle nutzen dürfen.

Im Juni machten wir Pause wegen der vielen Feiertage und im Juli erholten wir uns dann bei einem Ausflug zur Landesgartenschau.

So ging das Jahr immer weiter dahin und wir verabschiedeten im August unseren Stadtpfarrer Pater Georg Kappeler SJ.

Das Frauenfrühstück war wieder ein voller Erfolg und bei dem Thema „Engel“ gab es genug Gesprächsstoff.

Bei der zweiten Schreibwerkstatt schrieben wir uns wieder so einiges von der Seele, von der auch die „Badische Zeitung“ begeistert war.

Der Erntedankaltar wurde in diesem Jahr einmal anders gestaltet und die Gaben wurden danach wie immer gespendet.

Es dauerte dann nicht lange und der Gebetsabend mit den Albtäler Frauen rückte näher. Es war wieder ein schöner Abend. Da dieser Abend schon einige Jahre stattfindet, sind wir eine richtige kleine Gemeinschaft geworden.

Die Messe in der Friedhofskapelle im November zum Gedenken an die Verstorbenen der Frauengemeinschaft und deren Angehörigen und Freunde, war wie immer ein fester Punkt unseres Programms. Den Blumenschmuck dieser Messe tragen wir dann als liebe Geste auf die Gräber.

Neu für uns war der Blasiustag in seiner jetzigen Form:

Die Frauengemeinschaft übernahm das Kochen und die Essenausgabe.

Da immer die gleichen fleißigen Hände beim Fastenessen, Patronatsfest und anderen Veranstaltungen helfen, gab es für all diese ein Helferessen aus der Kasse der Frauengemeinschaft.

Im Februar hielt Frau Sylvia Mutter einen Vortrag über das Tabuthema: „Blasenschwäche“, aus dem heraus auch ein Kurs „Beckenbodengymnastik“ hervorging. Er war für alle Teilnehmer eine Bereicherung.

Einen Bastelabend gab es zur Adventszeit, an dem auch einige Kurgäste teilnahmen und wir beim Engel herstellen viel Spaß hatten. So kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz bei uns.

Den Abschluss unseres Jahres hielten wir mit der Adventsfeier. In diesem Jahr gaben wir allen Frauen die Gelegenheit, die Messe vorher zu besuchen. Während der Adventsfeier zeigten uns die Kinder des Heimatvereins Häusern ein Schattenspiel: „Die Weihnachtsgeschichte“.

Wir sangen Lieder, es gab Kaffee und Kuchen sowie Lichterglanz und alle wurden so auf das bevorstehende Fest eingestimmt.

Nun wünschen wir uns für 2012 noch einige jüngere Frauen, die bei uns mitmachen möchten. Es wäre sicher eine Bereicherung für uns alle. Gerne eingeladen sind auch Gäste bei unseren Veranstaltungen.

Danke sagen wir allen ansässigen Firmen, die uns so hilfreich bei unseren Aktivitäten unterstützen. Danke sagen wir auch unserem Präses Pater Josef Singer SJ für die harmonische Zusammenarbeit und großartige Unterstützung mit Rat und Tat begleitend durch das Jahr hindurch. Danke sagen wir auch Pfarrer T. Weber der ev. Kirchengemeinde für die Unterstützung bei unseren ökumenischen Aktivitäten.

Mit einschließen in den Dank wollen wir alle anderen Helfer, die uns durch das Jahr hindurch gerne zur Seite stehen.

Ingrid Weinberg

 

 

Ministranten

Wiederum ist ein spannendes, erlebnisreiches und interessantes Jahr für uns Ministranten aus St. Blasien vergangen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren fing auch das Jahr 2011 mit unserem alljährlichen Sternsingen an. Wir liefen wie gewohnt zu jedermanns Haus, segneten dieses und sammelten somit Spenden für notleidende, kranke und hilfsbedürftige Kinder. Am Ende dieser zweitägigen Aktion übernachteten wir in der Ziegelfeldhütte und genossen einen lustigen und langen Abend.

Im Februar fand der Blasiustag statt, bei dem wir am Nachmittag Kaffe und Kuchen verkauften, sodass wir unsere Ministrantenkasse auffüllen konnten.

Dieses Jahr durften wir wieder fünf neue Ministranten begrüßen, die sich nach ihrer Erstkommunion für den Ministrantendienst bereit erklärten.

Zu Sommerbeginn veranstalteten wir die Staubsaugeraktion, bei der wir sowohl Autos aussaugten als auch Kaffee und Kuchen verkauften.

Im Sommer machte sich eine kleinere Gruppe von 12 Personen mit ihren Betreuern Michaela Böhler und Jörg Rudolf, denen wir hiermit ein weiteres Dankeschön aussprechen, auf den Weg nach Madrid zum Weltjugendtag. In Madrid erwarteten uns zunächst Temperaturen, von denen man dieses Jahr in Deutschland nur träumen konnte – bis zu 40°C gab es an manchen Tagen.

Es waren sehr lustige sowie auch interessante Tage, die wir in Madrid erleben durften. Wir besuchten unter anderem einige deutsche Gottesdienste. Ebenso durften wir Madrid und seine Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Der Höhepunkt war, auf einem Militärflughafen in Madrid, die Papstaudienz. Hier wurde uns das erste Mal bewusst, wie viel 1,5 Millionen Menschen tatsächlich sind – die Menge war kaum zu überblicken.

Ebenso faszinierten uns die Menschenmengen in der Innenstadt. Menschen, ganz gleich welcher Herkunft oder Hautfarbe, feierten ausgelassen miteinander. Auch das durften wir am eigenen Leibe erfahren.

Alles in allem war die Woche in Madrid rundum gelungen und hat uns allen viel Spaß bereitet.

Zeitgleich waren die jüngeren Ministranten auf einer Ministrantenfreizeit in Wolfach/Kirnach, bei der alle ihren Spaß hatten und interessante Stunden zusammen verbrachten.

Ende August war der Abschiedsgottesdienst von Pater Kappeler SJ. Jeder Einzelne von uns verabschiedete sich mit einer Rose. Wir werden ihn sehr vermissen.

Anfang September über nahm Pater Josef Singer SJ das Amt als neuer Pfarrer der Dom-Pfarrei.

Der Ministrantensonntag war wie immer am Christkönigstag. Wittenschwand und Ibach übernahmen den Dienst am Altar. Im Anschluss gab es einen Empfang im Eberle - Saal.

Wir haben in unserem ersten Jahr als Oberministranten viele Eindrücke sammeln können und gelernt, Verantwortung zu übernehmen, dies alles hätten wir aber nicht geschafft ohne die Unterstützung unserer Tutorin Verena Grabe.

Debora Rudolf und Nicolai Kaiser

 

 

Sozialstation

Zukunft der Sozialstation St. Blasien sichern“

Hinter diesem Satz verbirgt sich eine Arbeitsgruppe unter der Moderation des DicV Freiburg begleitend durch Frau Eberle. In der Arbeitsgruppe selber sind Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen – Geschäftsführung, Pflegedienstleitung, Fachkräfte und Nichtfachkräfte, Teamleitungen, Verwaltung sowie Mitarbeitervertretung. Die Gründe, warum wir diesen Prozess begonnen haben, sind die ungleichen Strukturen unserer Teams in der Einrichtung. Das eine Team ist viel zu groß (über 30 Mitarbeiter) dagegen das zweite Team (mit 13 Mitarbeitern) zu klein. So waren die Arbeitszeiten und die Länge der Touren unterschiedlich. Dies alles führte zur Unzufriedenheit der Mitarbeiter im größeren Team. Die Ziele dieses Projektes sind : - eine bestmögliche Mitarbeiterzufriedenheit, eine bestmögliche Kundenversorgung, vergleichbare und attraktive Arbeitsbedingungen innerhalb der Einrichtung, Wirtschaftlichkeit. Es fanden schon einige Sitzungen der Arbeitsgruppe statt. Viele Ideen wurden eingebracht und auch schon einiges umgesetzt.

Ausbildung

Wie schon im letzten Jahr erwähnt, haben wir in unserer Einrichtung begonnen selber Fachkräfte auszubilden um den weiter bestehenden Fachkräftemangel vorzubeugen. In diesem Jahr konnte ein Auszubildender seine dreijährige Ausbildung erfolgreich beenden. Eine Mitarbeiterin aus den eigenen Reihen hat im April diesen Jahres die Ausbildung begonnen. Somit haben wir wieder drei Auszubildende. Zwei der Auszubildenden besuchen die Justus v. – Liebig Schule in Waldshut, die dritte in Singen. Erfreulich ist, dass in Herten das St. Josefhaus ebenfalls dieses Jahr eine Altenpflegeschule eröffnet hat. Das St. Josefhaus ist eine kirchliche Behinderteneinrichtung und hat schon eine Schule für Heilerziehungspflege. Das Konzept für die Altenpflegeausbildung ist sehr gut. Durch die Öffnung der Altenpflegeschule in Herten können somit Wartezeiten auf einen Schulplatz für die Ausbildung verkürzt/vermieden werden was in Waldshut bei der Justus-v.Liebig-Schule der Fall ist.

Qualifizierung/Kurs für Nichtfachkräfte

Wie oben schon erwähnt, bilden wir selber Fachkräfte aus. Als weitere Maßnahme haben wir in Zusammenarbeit mit der Caritas-Akademie in Freiburg eine Qualifikation für Nichtfachkräfte in der Pflege entwickelt .

Die Mitarbeiterinnen werden in bestimmten pflegerischen Bereichen geschult, z.B. Umgang mit Demenzerkrankten, Körperwaschung usw. Somit wird ihnen die tägliche Arbeit erleichtert. Um die Begleitung der Nichtfachkräfte sicherzustellen, wurden ebenfalls durch die Caritas-Akademie Fachkräfte als Praxisanleiter im Pädagogischen Bereich fortgebildet.

MDK-Prüfung

Ende Oktober wurde unsere Einrichtung nach den neuen Richtlinien durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen geprüft. Es wird nach einem Schulnotensystem geprüft, was auch im Internet veröffentlicht wird. Damit soll eine Transparenz in der Pflege für alle erreicht werden. Den Prüfungsbericht haben wir noch nicht vorliegen dies dauert lt. Auskunft des MDK ca. 4 - 6 Wochen. Ebenfalls stand der Zoll im Frühjahr eines Morgens in der Einrichtung. Diese prüften die ambulanten Einrichtungen nach legalen Arbeitsverhältnissen der Arbeitnehmer, sowie nach dem Mindestlohn in der Pflege.

Die Krankenkassen werden ebenfalls die ambulanten Einrichtungen prüfen. Hier geht es um Stichprobenprüfungen der Abrechnung. Ebenso steht noch die Sozialversicherungsprüfung in zwei Wochen an. Man kann sagen, dass dies das Jahr der Prüfungen war.

Fuhrpark

Mitte des Jahres wurde unser Fuhrpark wieder ausgewechselt.

Wir haben bis jetzt 9 neue Ford „K“ erhalten (die restlichen 4 erhalten wir nächstes Jahr-je nach Ablauf des Leasingvertrages). Unsere Geschäftsführer haben für alle Sozialstationen am Hochrhein (Waldshut, Bad Säckingen, Bonndorf, Rheinfelden und St. Blasien) mit verschiedenen Autohändlern Verhandlungen geführt und haben ein sehr gutes Ergebnis erreicht. Die neuen Ford „K“ haben einen niedrigen Kraftstoffverbrauch sowie ein hohes Maß an Sicherheit für unsere Mitarbeiter.

Statistische Zahlen

Im Jahr 2011 wurden insgesamt 445 Patienten betreut. Davon waren 23 Patienten unter 40 Jahren und 2 Patienten 100 Jahre und 101 Jahre alt. Das durchschnittliche Alter betrug 75,98 Jahre. 71175 Hausbesuche wurden insgesamt erbracht. Alle Mitarbeiter der Station erbrachten 33.356,14 Stunden Arbeitszeit.

Dorfhelferinnen

Nicht wegzudenken ist der Bereich der Dorfhelferinnen in unserer Einrichtung.

Sie werden in Familien oder auch in landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt, wenn die Mutter durch Krankheit, Reha, Risikoschwangerschaft oder Entbindung sowie Unfall ausfällt. Im Jahr 2011 hatten wir in unserem Einzugsgebiet sehr viele Einsätze, sodass die Dorfhelferin fast nur bei uns eingesetzt war und kaum auf eine andere Station ausgeliehen wurde. Im Gegenteil, manchmal wurde noch zusätzlich eine Dorfhelferin von einer anderen Station benötigt. Hier sieht man wieder, wie gut die Vernetzung untereinander funktioniert - ebenso die Zusammenarbeit mit der Regionalen Einsatzleitung - Frau Gunkel. Wir haben im letzten Jahr drei Dorfhelferinnen beschäftigt. Zwei Dorfhelferinnen mit 75% und eine Dorfhelferin mit 50%. Insgesamt waren es 549 Einsatztage und 2874,95 Einsatzstunden die von den Dorfhelferinnen geleistet wurden. 28 Familien mit insgesamt 64 Kindern wurden betreut. Die Dorfhelferinnen sind sehr flexibel und erleben manchmal außergewöhnliche Einsatzsituationen. Im Juni dieses Jahres wurde die langjährige Leiterin des Dorfhelferinnenwerkes, Frau Lang, in den Ruhestand verabschiedet. Frau Elisabeth Groß, die schon mindestens drei Jahre die Verantwortung im Personalbereich hatte, hat nun die Leitung des Dorfhelferinnenwerkes übernommen. Wir wünschen ihr für diese Aufgabe alles Gute sowie Gottes Segen. Ganz herzlich möchte ich mich bei unseren Dorfhelferinnen –Frau Albiez, Frau Maier und Frau Preißer für ihre tolle Arbeit bedanken. Ebenso bei Frau Gunkel, dass sie immer erreichbar ist und immer Lösungen findet.

2012

Im nächsten Jahr werden wir in unserem begonnenen Prozess weiterarbeiten. Ebenso werden wir sehr wahrscheinlich mit der Mobilen Datenerfassung „Factis“ beginnen. Die Mitarbeiter werden die erbrachten Leistungen ins Handy eingeben und nicht mehr aufs Papier dokumentieren. Die Abrechnung wird damit auch vereinfacht. Ebenso ein Vorteil von Factis ist, dass die wirtschaftliche Situation tagesgenau verfolgt werden kann und somit die Leitung rechtzeitig steuerungsfähig ist.

Dank

Am Schluss des Berichtes möchte ich allen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern in der Einrichtung aus dem Bereich der Pflege, Hauswirtschaft, Betreuung, Verwaltung, Vorstand und Geschäftsführung recht herzlich danken für die große Einsatzbereitschaft und Motivation. Ebenso Dank sagen möchte ich für das entgegen gebrachte Vertrauen mir gegenüber.

Ebenso ein herzliches Vergelt`s Gott allen denjenigen, welche die Sozialstation durch eine Spende finanziell unterstützt haben.

Natürlich auch ein großer Dank an die katholischen Trägergemeinden, den evangelischen Pfarrgemeinden sowie den politischen Gemeinden für die finanzielle Unterstützung.

Ulrike Stich, Pflegedienstleiterin

 

 

Sozialer Kreis

Wir betreuen unsere Seniorinnen und Senioren durch Kranken- und Geburtstagsbesuche, Begleitung bei Spaziergängen, Arzt- und Behördenbesuchen sowie bei Einkäufen.

Leider haben wir eine Helferin durch Wegzug sowie eine weitere altersbedingt verloren.

Neu konnten wir Frau Hulda Böhler und Frau Eva Schmolke gewinnen.

Am 24.11. feierten wir mit Pater Singer SJ im Theophil-Lamy-Haus das Fest unsere Patronin der Hl. Elisabeth. Anschließend erhielten alle Mitarbeiter ein Präsent.

Wir bedanken uns bei allen, die durch Spenden unsere Arbeit erleichtern, besonders beim Förderverein für Caritas und Diakonie.

Herzlich bedanken wir uns nochmals auf diesem Wege bei Pater Kappeler SJ, der immer für uns da war.

Renate Schmidt

 

 

Katholisches Altenwerk

Im Januar begannen wir das Jahr mit einem Film von Hans-Karl Link über das Hochwasser 1990. Als nächstes folgte der närrische Nachmittag, gestaltet von der Vinzenzkonferenz des Kollegs und der Narrenzunft „Der Gaudihans“. Im März hatten wir zum besinnlichen Nachmittag als Gastreferenten Pater Leutenstorfer SJ.

Die Wintersaison beschlossen wir mit fröhlichen Liedern mit Hans-Peter Hofgärtner und seiner Gitarre.

Die Reisezeit begann mit einem Besuch im Kalimuseum in Buggingen. Es folgten Ausflüge nach Waldkirch zur Edelsteinschleiferei, in die Kirche St. Johannes in Schwärzen, das kleine Museum der Oldieträume in Ühlingen-Birkendorf.

Mit der VIKO besuchten wir die Liobaschwestern in Günterstal, anschließend feierten wir in der Franziskanerkirche in Freiburg eine Heilige Messe.

Die Abschlussfahrt ging nach Hausen im Wiesental in das Johann Peter Hebel Museum.

Im November zeigte uns Konrad Schnurr wunderschöne Bilder aus St. Blasien.

Den Nikolaustag gestalteten die Jugendlichen der VIKO; natürlich hatte „St. Nikolaus“ für jeden ein Geschenk.

Das ganze Jahr über wurde unter Leitung von Sylvia Mutter eifrig geturnt, liebe Sylvia: Herzlichen Dank.

Bedanken möchten wir uns auch bei Angelika Torra sowie beim Ehepaar Schreiner für Ihre ständige Unterstützung. Herzlichen Dank sagen wir auch den Familien Huber-Ell, Reinschmidt, Flügel und allen Spendern.

Besonders bedanken wir uns bei unserem ehemaligen Seelsorger Pater Kappeler SJ, der mit seiner Frohnatur immer für eine gute Atmosphäre sorgte. Mit seinem Humor machte er uns viel Freude. Gerne denken wir an die schönen Gottesdienste in der Peter– Paul-Kapelle zurück. Pater Kappeler SJ hatte stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen und unterstütze uns mit Rat und Tat. DANKE!

Hans-Peter und Renate Schmidt

 

 

Förderverein für Caritas und Diakonie e.V.

Dank der Beiträge und Spenden unserer zahlreichen Mitglieder konnte der Vorstand auch im Jahr 2011 willkommene Fördergelder verteilen:

3.500.-- Sozialstation St. Blasien

300.-- Kindergarten St. Blasien

200.-- Sozialer Kreis St. Blasien

200.-- Evang. Besuchsdienst St. Blasien

200.-- Seniorenclub Menzenschwand

200.-- Besuchsdienst im Albtal

Unseren Mitgliedern und Freunden, die den Förderverein unterstützen, sagen wir an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“.

In der Mitgliederversammlung am 1. 12.2011 standen u.a. Neuwahlen an. Jeweils einstimmig in den Vorstand gewählt wurden Herr Christof Eckert als Vorsitzender, Herr Wolfram Uhrig als stellv. Vorsitzender, Frau Beatrix Leppert als Schriftführerin und Herr Bernhard Weinberg als Kassierer.

Wir verabschieden uns nach 12-jähriger Tätigkeit und wünschen dem neuen Vorstand eine erfolgreiche Arbeit und alles Gute.

Franz-Josef Herr Eleonore Neiss Johannes Maier

Franz-Josef Herr für den Vorstand

 

 

Katholische öffentliche Bücherei St. Blasien

Das zurückliegende Jahr verlief für die Bücherei wieder durchaus befriedigend. Mit 2450 Besuchern was das Interesse gegenüber dem Vorjahr gleichbleibend, allerdings hatten wir dieses Jahr mehrere Besuche von Grundschulklassen und kleineren Gruppen des Kindergartens. Auch haben einige Jugendliche entdeckt, dass man die Wartezeit zwischen Schulende und Bus sehr gut bei uns lesenderweise verbringen kann, wir freuen uns darüber.

Der Medienbestand wurde mit 290 Neuzugängen ergänzt. Allerdings wurden ca. 420 alte Medien aussortiert. Der Bestand der Bücherei (Druckwerke, DVDs, Tonträger und Spiele) umfasst zum Jahresende rund 5600 Medien.

Recht erfolgreich sind in diesem Jahr zwei Bücherflohmärkte verlaufen. Die erzielten Einnahmen garantieren zusammen mit den Zuschüssen der Kirchengemeinde und des erzbischöflichen Ordinariats, dass auch im kommenden Jahr der Medienbestand mit Neuerscheinungen aktualisiert werden kann.

Das monatliche Literaturcafé, dessen Vorbereitung in den bewährten Händen von Frau Hildegund Hirt liegt, war mit 12 Veranstaltungen wieder recht gut besucht.

In der Bücherei waren in diesem Jahr 6 ständige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, neben den üblichen Öffnungszeiten dienstags und donnerstags, auch an anderen Tagen mit ca. 1000 Stunden ehrenamtlich tätig.

Zusammenfassend darf festgestellt werden, dass die Bücherei nach wir vor auch über die Grenzen der politischen Gemeinde hinaus eine bekannte Einrichtung ist, die nach wie vor sehr gerne in Anspruch genommen wird.

Ein herzliches Danke an Pater Kappeler SJ, der uns all die Jahre mit seiner Warmherzigkeit und Fröhlichkeit das Leben leichter gemacht hat.

Eva Abel und Team

 

 

Domführer

Fakten: 284 Führungen im Jahr 2011

Führungen werden auch in Französisch, Englisch, Spanisch und Katalanisch angeboten.

Wie anziehend unser Dom auf Besucher aus aller Welt ist, können Sie, liebe Leser des Dombriefes, das ganze Jahr über selber bemerken: Es gibt kaum eine Jahreszeit oder Tageszeit, in der Sie im Dom ganz alleine sind. Menschen aus aller Welt kommen, um zu schauen und zu staunen, um ihre Anliegen in die ausliegenden Gästebücher zu schreiben und zu beten. Wir können aber auch bemerken, dass der Dom dem Besucher keinen einfachen Zugang bietet. Wer den Raum in der Erwartung betritt, viele prachtvolle Kunstwerke zu sehen, ist zunächst enttäuscht. Eine Kirche stellt man sich eher anders vor.

Unseren Besuchern einen nicht nur in architektonisch und kunstgeschichtlicher Hinsicht besonderen Kirchenraum mit seiner wechselvollen Geschichte, aber auch seiner religiösen Aussage, nahe zu bringen, ist die Aufgabe der DomführerInnen (fünf Mitglieder der Kirchengemeinde: Hans Foidl, Sylvia und Thomas Mutter, Hans-Peter Schmidt, Verena Zeiher; für die Kinder- und Jugendführungen zusätzlich: Alexandra Kistler, Hansjörg Meier).

Bevor die DomführerInnen aktiv werden können, liegt die anspruchsvolle Aufgabe der Organisation von Führungen in der Hand von Angelika Torra auf dem Pfarramt.

Ganz unterschiedliche Gruppen und Menschen besuchen uns jedes Jahr: da sind die kunstgeschichtlich und historisch Interessierten, Vereine und Gruppen, für die St. Blasien und der Dom ein Haltepunkt auf ihrem Ausflug ist, Firmen, die ein Besuchsprogramm planen und neuerdings auch etliche Touristen, die von Domführungen über die Hochschwarzwaldcard erfahren. Es gibt kirchlich engagierte Gruppen, aber auch viele, die mit “Kirche“ nicht viel anfangen können oder wollen. Seit dem letzten Jahr werden in den Ferienzeiten neben den üblichen Klassenführungen freitags spezielle Führungen für Kinder und Jugendliche angeboten.

Es ist für uns Domführer immer wieder eine spannende Herausforderung, uns auf die verschiedenartigen Gruppen einzustellen, um den Menschen dann Augen und Herzen zu öffnen für eine einzigartige Kirche, die sie in einem kleinen Schwarzwaldstädtchen nicht vermutet hätten.

Betritt man als FührerIn mit einer Gruppe dann den Dom, spürt man deutlich, wie die lichte Weite die Besucher berührt. Das zeigt sich oft schon daran, wie viele Ah´s zu vernehmen sind und ist auch in der Haltung und Bewegung der Besucher wahrzunehmen.

Wir versuchen, nicht nur sprachlich den Kirchenraum nahe zu bringen, sondern ihn auch erfahr- und spürbar zu machen. Das kann schon das Durchschreiten des Raumes auf dem schönen Marmorboden sein, aber auch das Erlebnis der besonderen Akustik oder die Bedeutung der Stille.

Diese Erfahrung machen übrigens nicht nur Fremde, sondern sie ist auch eindrücklich zu bemerken bei Gruppen, die aus der nahen Umgebung zu einer Führung kommen.

Es ist eine schöne Belohnung, am Ende einer Domführung zu spüren, wie Menschen etwas achtsamer geworden sind, sich haben ansprechen lassen von einer Wirklichkeit über ihren Alltag hinaus, in den sie dann froher wieder eintauchen – sei es bei einem anschließenden Aufenthalt in St. Blasien, oder bei der Weiterfahrt, wo immer es sie auch hinführen mag.

Verena Zeiher

 

 

Aus den Pfarrbüchern

Taufen:

12 Kinder und 2 Erwachsene wurden in der Marienkapelle des Domes oder in der Kollegskapelle getauft.

Erstkommunion: Die Heilige Erstkommunion empfingen 12 Kinder, davon 2 aus dem Albtal, am Gründonnerstag, 21. April, im Dom. Am 8. Mai feierten sie Weißen Sonntag.

Trauungen: 8 Brautpaare, davon 6 von auswärts, gaben sich im Dom das Ja-Wort fürs Leben.

Beerdigungen:

16 Mitglieder der Pfarrei verstarben. Sie wurden mit 2 weiteren Verstorbenen zu ihrer letzten Ruhestätte auf dem Friedhof begleitet.

Kollekten

An die Klingelbeutelkasse der Pfarrei wurden € 12.865,00 bezahlt. Gespendet wurden für die Sternsinger-Aktion € 2.445,00, für Caritas € 615,00, für Misereor € 440,00, für die Missio-Kollekte

435,00 und für Adveniat € 4.520,00. Allen, die zu diesen guten Ergebnissen beigetragen haben, sei ein herzliches Dankeschön gesagt.

Über das Pfarramt wurden 260 Domführungen organisiert, davon 23 Führungen für Kinder– und Jugendliche. 34 Dom-Führungen wurden von der Kurverwaltung für jeweils Freitagnachmittag angemeldet.

Gottesdienste

im Dom:
Samstag:  19 Uhr
Sonntag:   10 Uhr
Sonntag:   11:15 Uhr *
*zusätzlich während der Schulzeit
siehe: Mitteilungsblatt

im Albtal:
Sonntag:      8:45 Uhr

in Menzenschwand:
Samstag:   19:15 Uhr
Sonntag:    09:30 Uhr

Öffnungszeiten des Doms

Winterzeit: 
8:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Sommerzeit:
8:00 Uhr bis 18:30 Uhr 

Während Gottesdiensten oder Veranstaltungen ist eine Besichtigung nicht möglich!