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22.09.2007 - BZ

Bernhard Marx ist seit zehn Jahren der künstlerische Leiter der Domkonzerte St. Blasien

22.09.07 00:00
ST. BLASIEN. An zehn Jahre künstlerische Leitung erinnert Pater Kappeler, als er Bernhard Marx zum dreizehnten und letzten Domkonzert der Saison begrüßt. Eröffnung und Abschluss der regelmäßigen Orgelkonzerte gehörten in diesem Jahr zum Aufgabenbereich und Krankheitsvertretungen von Marx. Seit seinem Konzertexamen 1976 baute er ein umfangreiches Repertoire aus, in dem die Vorliebe den französischen Komponisten gilt. Seine Professur an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg am Neckar feierte im vergangenen Jahr das Zehnjährige. Die Berufung als Experte für Orgelbau in der Erzdiözese Freiburg wurde vor 20 Jahren ausgesprochen. Die Restaurierung der Schwarz Orgel durch die Orgelbauerfamilie Klais wurde von Bernhard Marx betreut. Jedes Lob der Organisten auf das Instrument wird somit auch ein wenig seinen Ansprüchen gezollt, die er an die Restaurateure stellte.

ST. BLASIEN. An zehn Jahre künstlerische Leitung erinnert Pater Kappeler, als er Bernhard Marx zum dreizehnten und letzten Domkonzert der Saison begrüßt. Eröffnung und Abschluss der regelmäßigen Orgelkonzerte gehörten in diesem Jahr zum Aufgabenbereich und Krankheitsvertretungen von Marx. Seit seinem Konzertexamen 1976 baute er ein umfangreiches Repertoire aus, in dem die Vorliebe den französischen Komponisten gilt. Seine Professur an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg am Neckar feierte im vergangenen Jahr das Zehnjährige. Die Berufung als Experte für Orgelbau in der Erzdiözese Freiburg wurde vor 20 Jahren ausgesprochen. Die Restaurierung der Schwarz Orgel durch die Orgelbauerfamilie Klais wurde von Bernhard Marx betreut. Jedes Lob der Organisten auf das Instrument wird somit auch ein wenig seinen Ansprüchen gezollt, die er an die Restaurateure stellte.

Seit zwei Jahren erleichtert er mit einführenden Worten vor den Orgelkonzerten den Zugang zu manchen Stücken. Dabei hält er keineswegs trockene Vorlesungen, sondern versteht es, über Zitate aus Musik und Biografien eine Charakterisierung der Komponisten und ihrer Zeit in Kurzform zu liefern. Im Anschluss an seine Konzerte wird häufig nachgefragt, wobei er sich, auch nach anstrengendem Repertoire, über das Interesse sichtlich freut.

Wie beim ersten Konzert feierte Bernhard Marx auch zum Abschluss den 300. Todestag von Dietrich Buxtehude. Feierlich ernst eröffnete das Präludium fis-Moll, BuxWV 146 ein Programm, das dem Bassregister gewidmet schien. Im Hymnus "A solis ortus cardine" von Nicolas Grigny blühen starke Farben um einen Orgelpunkt, den Marx in den tiefsten Bass legte. Praeludium und Fuge Es-Dur, BWV 552 von Johann Sebastian Bach hat ein Hauptthema, das immer wieder auf den Grundton im Bass hüpft. Die Improvisation über das "Te Deum laudamus te" von Charles Arnould Tournemire wird vom Rausch der Arpeggien in den Mittellagen getragen. Über ihnen steht leuchtend das Choral — Thema. Damit war die Hervorhebung des Bass unterbrochen. Umso deutlicher wurde sie in "Aver Maris Stella" aus der Suite Latine von Charles Widor. Hier trägt der Bass die liebevollen, glockenspielig quirlenden Themen, raubt ihnen Trauerelemente, beruhigt, scheint zu schützen. Das Adagio legt Bernhard Marx in die Flötenregister und lässt im Lauda Sion das große Orchester auftreten. Auch seiner Vorliebe für humorige, an Kirmesorgeln erinnernde Stücke bleibt er an diesem Abend treu. Nach rauschendem, lang anhaltendem Applaus erklingt sie in der Zugabe.

Margrit Matyscak

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